dorf-guerilla

„Dorf Guerilla“ von Andreas Tietjen, ein zeitkritischer, surrealistischer Roman voller Spannung und Humor.

Mit seinem dritten Roman erzählt der Autor eine temporeiche Geschichte, die auf realen Unterschieden in Infrastruktur und Sicht- und Lebensweise zwischen Stadt und Land basiert. Die teils kafkaeske Wesensart der Charaktere und die bizarr-fantastischen Handlungsabläufe machen das Lesen zu einem amüsanten, kurzweiligen Erlebnis.

http://www.dorf-guerilla.de

2. Auflage März 2014, Tredition Hamburg,  ISBN 978-3-8495-7701-8,  12,99 €, E-Book ISBN 978-3-8495-7791-9, € 7,49

Klappentext:

»Eigentlich wollte ich nur für ein Wochenende zurück in meine alte niedersächsische Heimat reisen, um der Hochzeit meines Bruders beizuwohnen. Seit Jahren war ich nicht mehr dort gewesen. Es war brütend heiß in Deutschland, in meiner Berliner Wohnung fast unerträglich stickig, und der nagelneue Alpha Sportwagen sollte seine erste längere Ausfahrt bekommen. Doch dann kam alles ganz anders. Allmählich – zunächst in kleinen Schritten. Anfangs bemerkte ich, dass die Straßen völlig kaputt waren, bald darauf kam mir das Verhalten einiger Leute, mit denen ich zu tun bekam, äußerst merkwürdig vor. Doch wer denkt gleich an eine Katastrophe, wenn Dinge, wie Stromversorgung, Telefon und Internet nicht in gewohntem Maße zur Verfügung stehen, wenn die Sicherheitsorgane paradoxe Handlungsweisen an den Tag legen? Als dann wirklich Blut floss, als geschossen wurde und ich nicht mehr klar unterscheiden konnte, wer Freund und wer Feind war, da war es auch schon zu spät für einen geordneten Rückzug. Nun saß ich wahrhaftig in der Klemme. Ich war auf die Hilfe völlig durchgedrehter Typen angewiesen und immer tiefer verfing ich mich in einer Art surrealen Endlosschleife.«

Zu der zweiten Auflage vom März 2014:
Als ich diesen Roman im Jahre 2007 zu schreiben begann, hatte ich die mangelhafte Infrastruktur, verkommene Straßen, fehlende Breitbandversorgung, zunehmenden Leerstand bei Immobilien, Abwanderung junger und gebildeter Bevölkerungsteile und kulturelle Defizite in meiner niedersächsischen Heimat vor Augen. All diese Dinge sollten die Kulisse für meine Geschichte bilden.

Aber hey … es ist ein Roman! Dies ist keine Reportage, und schon gar nicht Planungsgrundlage oder Handlungsanweisung für die Regionalpolitik! Eben nur Spaß … Fiktion … ein Roman!

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